Um Feedback wird gebeten – die Malerei lebt von der Betrachtung durch Menschen

In eigener Sache: Ihr Feedback ist erwünscht!

Ich würde mich freuen, über diese neue WEB-Site von Ihnen ein kurzes Feedback zu erhalten. Es ist heutzutage üblich, über viele Dinge hinweg zu gehen ohne sich darüber Gedanken zu machen. Auch mir passiert das im Alltag, so habe ich kürzlich die Arbeit einer Mitarbeiterin gesichtet, eine kleine Anmerkung gemacht und bin weitergegangen – nicht in böser Absicht. Ich hörte noch ganz knapp „Danke für die Anerkennung und das Lob“! Ich ging zurück, bat Sie um Entschuldigung und versuchte zu retten was zu retten war. Sie hatte wirklich eine ausgezeichnete Arbeit gemacht, aber das ist man bei ihr halt gewohnt. Und genau darum geht es: Wertschätzung, Anerkennung, Motivation vermisst man gerade jetzt in Zeiten von Twitter und Faceboock. Die Hemmungen gnadenlos herunter zu machen fallen immer mehr. Respekt vor dem Anderen und dessen Leistungen wird ersetzt durch brutale Offenheit und Pöbelei.

Trotztdem habe ich in dieser WEB-Site die Möglichkeit eröffnet, meine Bilder zu liken. Und ich bin sehr gespannt, ob dies genutzt wird oder womöglich ein Kommentar abgegeben wird. Natürlich wäre eine ernst gemeinte Kritik lieber als ein simples „Like“ aber da wollen wir mal nicht undankbar sein!

In diesem Sinne wünsche ich viel Vergnügen und bitte um Nachsicht, wenn das Eine oder das Andere noch nicht so optimal wirkt, wie zum Beispiel, dass ich noch nicht klar bin ob das Bilderkarussel oder die Galerie besser ist, um einen Überblick über meine Arbeiten zu erhalten. Deshalb findet man noch beides hier.

Portraitmalerei heute – Mienart – als bleibende Erinnerung

MienArt – der Name ist Programm!

MienArt (meine Art/Kunst) der Malerei setzt sich mit dem Problem, Porträtmalerei in einer modernen Technik mit dem Anspruch den entscheidenden Ausdruck des Modells zu erfassen und im Bild wiederzugeben, auseinander. Es ist immer wieder ein Kampf, nicht in Detailtreue zu verfallen und so das Fühlen und Laufenlassen im Malschwung zu verhindern.

Seit den Siebzigern dem Sport verschrieben und von Kindesbeinen kreativ durch Vaters Gene geprägt und in die Ölmalerei eingeführt, entwickelte sich die Kombination Malerei und Pferdesport. Meist reagierend auf Aufträge, entwickelte sich über die Jahre u.a. durch Einfluss der Kunstschule Blankenese, ein eigener Malstil in der Porträtmalerei, angelehnt an den Impressionismus z. B. des Malers Max Liebermann.

Ich arbeite in der Technik unserer Väter/Großväter, die Talent, Auge und das Wissen um eben diese Technik voraussetzt.
Ich erfreue mich an Bildern, die unser heutiges Leben nachfolgenden Generationen noch sichtbar machen, wenn digitale Medien schon lange im Nirwana verschwunden sind. Wenn dann unsere Welt ausschließlich abstrakt und in wilden Farborgien dargestellt ist, können wir die Betrachter der Zukunft nur bedauern. Wenn bildende Kunst nur noch in Aktion besteht, nur weil der Kunstmarkt gelangweilt, immer auf der Suche nach Neuem ist und Menschen in ihren Wohnungen lieber in einen wandgroßen Plasmabildschirm starren, statt sich an Bildern und Plastiken zu erfreuen, kann man nur hoffen, dass auch in diesem Bereich des Lebens die Sehnsucht nach einer Wende, nach dem Ursprünglichen greift.